E-Mail-Marketing

»Auch im Newsletter authentisch bleiben«

Newsletter sind ein viel genutztes Mittel, um auf das eigene Geschäft aufmerksam zu machen und die Reichweite zu erhöhen. Was aber bewegt Kunden dazu, diese auch zu öffnen und zu lesen?

Silke Gutowski (Foto: Buchhandlung Memminger)

Silke Gutowski von der Buchhandlung Karl Memminger in Bremerhaven ist von ihrem Konzept überzeugt. „Was Kunden an unserem Newsletter begeistert: dass er so ist wie wir. Wir informieren nicht nur über Veranstaltungen, sondern schreiben frei von der Leber weg, plaudern, erzählen. Wir schreiben im gleichen Ton, als würde man in unserer Buchhandlung persönlich beraten. Und das kommt gut an.“

Gutowski und Kollegin Bettina Tange setzen auf persönliche Empfehlung statt Standardisierung und nutzen das Format Newsletter auch, um „lustige und originelle Themen mit einzubringen“. Seit der Erstausgabe 2012 haben sich folgende Bausteine des Letters etabliert, der inzwischen 1350 Abonnenten zählt:

  • Ein individueller Einstieg über aktuelle Themen, Neuerscheinungen oder Veranstaltungen als Aufhänger
  • Eigene Rezensionen und Buchtipps
  • Tipps für Veranstaltungen der eigenen sowie anderer Buchhandlungen
  • Empfehlungen zu ausgewählten Fernsehbeiträgen, Kinofilmen, Ausstellungen oder Podcasts
  • Ein thematisch passender Sinnspruch als Abschluss.

Karl Memminger Buchhandlung: Kaum eine Woche vergehe, in der sie keine positive Rückmeldung zu ihrem Newsletter erhalte, sagt Silke Gutowski. Der Letter der 60-qm-Buchhandlung setzt auf individuellen Stil und zieht auch überregional Abonnenten an.

Das Format profitiert von technischen Tools und der Schreibroutine:

  • Für die Erstellung des Letters nutzt die Buchhandlung die Software Softlevel,mit der auch die Internetseite betrieben wird.
  • Die Buchhändlerinnen rezensieren wöchentlich für Homepage und Newsletter. Sinnsprüche sowie weitere Ideen und Hinweise werden laufend gesammelt.
  • Das Erstellen des Newsletters benötigt 30 bis 45 Minuten. Ein finanzieller Mehraufwand entsteht nicht.
  • Die Buchhandlung weist über E-Mail (bei Bestellungen) sowie über Facebook auf den Letter hin. Abonnenten würden aber vor allem über die persönliche Kundenansprache sowie Weiterempfehlungen gewonnen.
  • Der Newsletter ist zentrales Werbemittel der Buchhandlung, erst an zweiter Stelle kommen Plakate oder Flyer zum Einsatz.
  • Der Verkauf der empfohlenen Titel ist durch den Letter deutlich erhöht.

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