Praxisbeitrag

Podcasts: Zögerliche Versuche in spannendem Medium

Der deutsche Podcast-Markt wächst und professionalisiert sich weiter. Noch mischen nur wenige Hörbuchverlage aktiv im Geschehen mit, konstatiert ein Beitrag, der zuerst im buchreport.spezial Hörbuch erschienen ist.

Flexibles Format: Podcasts sind aus dem ?Internet heruntergeladene Audiosendungen, die später über mobile Geräte gehört werden können. Besonders der Siegeszug des Smartphones hat den Podcast-Boom mit befeuert. (Foto: httpsde.123rf.comprofile_halfpoint)

Als Jan Böhmermann und Olli Schulz vor rund einem Jahr ihren Podcast ?Sanft & Sorgfältig? beim öffentlich-rechtlichen Sender Radioeins beendeten und unter dem Titel ?Fest & Flauschig? zu Spotify wechselten, war das nicht nur ein gelungener PR-Auftritt für den Streaming-Anbieter. Es warf auch ein Schlaglicht auf ein Format, das bislang in Deutschland vor allem vom Angebot der Öffentlich-Rechtlichen dominiert wird, die ihre aufwendigen Produktionen nach der Ausstrahlung über UKW im Netz als Podcasts zur Verfügung stellen. Mit den neuen Akteuren wie Spotify, aber auch Audible ?könnte der Podcast sich nun vielleicht wirklich zum Massenphänomen entwickeln?, mutmaßt etwa das Technologie-Magazin Wired. So hat die Amazon-Tochter, die in den USA mit ?Channels? bereits ein eigenes Podcast-Angebot gestartet hat, 2016 in Deutschland mit einem Call for Papers nach neuen Talenten Ausschau gehalten, um künftig auch hierzulande ?innovative Serienformate aus den Bereichen Dokumentation, Reportage, Porträt, Interview, investigativer Journalismus, Ratgeber, Feature und Doku-Show? zu produzieren, wie es im Audible-Blog heißt.

Hinsichtlich der Nutzerzahlen ist jedenfalls noch viel Luft nach oben, wie die ?ARD/ZDF-Onlinestudie 2016? zeigt: Wie schon 2015 nutzen lediglich 4% der Onliner einmal oder öfter in der Woche Podcasts. ?Der Podcast-Boom in den USA (13%) hat sich ? zumindest noch ? nicht nach Deutschland ausgebreitet?, heißt es in der Studie.

 

Attraktives Format mit Fragezeichen

In der Verlagsbranche

Der deutsche Podcast-Markt wächst und professionalisiert sich weiter. Noch mischen nur wenige Hörbuchverlage aktiv im Geschehen mit, konstatiert ein Beitrag, der zuerst im buchreport.spezial Hörbuch erschienen ist.

Flexibles Format: Podcasts sind aus dem ?Internet heruntergeladene Audiosendungen, die später über mobile Geräte gehört werden können. Besonders der Siegeszug des Smartphones hat den Podcast-Boom mit befeuert. (Foto: httpsde.123rf.comprofile_halfpoint)

Als Jan Böhmermann und Olli Schulz vor rund einem Jahr ihren Podcast ?Sanft & Sorgfältig? beim öffentlich-rechtlichen Sender Radioeins beendeten und unter dem Titel ?Fest & Flauschig? zu Spotify wechselten, war das nicht nur ein gelungener PR-Auftritt für den Streaming-Anbieter. Es warf auch ein Schlaglicht auf ein Format, das bislang in Deutschland vor allem vom Angebot der Öffentlich-Rechtlichen dominiert wird, die ihre aufwendigen Produktionen nach der Ausstrahlung über UKW im Netz als Podcasts zur Verfügung stellen. Mit den neuen Akteuren wie Spotify, aber auch Audible ?könnte der Podcast sich nun vielleicht wirklich zum Massenphänomen entwickeln?, mutmaßt etwa das Technologie-Magazin Wired. So hat die Amazon-Tochter, die in den USA mit ?Channels? bereits ein eigenes Podcast-Angebot gestartet hat, 2016 in Deutschland mit einem Call for Papers nach neuen Talenten Ausschau gehalten, um künftig auch hierzulande ?innovative Serienformate aus den Bereichen Dokumentation, Reportage, Porträt, Interview, investigativer Journalismus, Ratgeber, Feature und Doku-Show? zu produzieren, wie es im Audible-Blog heißt.

Hinsichtlich der Nutzerzahlen ist jedenfalls noch viel Luft nach oben, wie die ?ARD/ZDF-Onlinestudie 2016? zeigt: Wie schon 2015 nutzen lediglich 4% der Onliner einmal oder öfter in der Woche Podcasts. ?Der Podcast-Boom in den USA (13%) hat sich ? zumindest noch ? nicht nach Deutschland ausgebreitet?, heißt es in der Studie.

 

Attraktives Format mit Fragezeichen

In der Verlagsbranche

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